Ist die Kultur unsichtbar?

“Ich interessiere mich ja schon für Kultur – Werbung dafür sehe ich aber eher selten.”

Neue und vor allem jüngere Zielgruppen zu erreichen, scheint vor allem klassischen Kultureinrichtungen wie Theatern, Bühnen und Museen besonders schwer zu fallen. Dabei ist das Publikum keinesfalls desinteressiert.

Derzeit führen wir regelmäßig Bewerbungsgespräche mit jungen Menschen, die unser Team unterstützen wollen. Fragt man nach, warum sie bei uns arbeiten möchten, gehen die Antworten zumeist in die gleiche Richtung:

Das private Interesse an kulturellen Themen sei groß, auf dem eigenen Smartphone würden diese sich aber noch viel zu wenig abspielen. Kulturveranstaltungen müssten viel mehr in der Lebenswelt der jungen Menschen verankert sein, so wie es in anderen Ländern bereits der Fall sei.

Es scheint der Kultur also deutlich an digitaler Sichtbarkeit und Relevanz zu fehlen.

Nun gehören die eigene Website, der Newsletter und Social-Media-Profile auf Facebook, Instagram und Co. auch im Kulturbereich spätestens seit Corona zum Standardrepertoire im Kommunikations-Portfolio. Woran liegt es also dass es Kulturveranstaltern so schwer gelingt, vor allem neue Zielgruppen zu erreichen?

Hier ein paar Punkte, die uns immer wieder auffallen:

1. Dabei sein ist nicht alles. Es genügt heute nicht mehr “online” zu sein und ein paar schöne Beiträge zu posten. Digitale Kanäle müssen zielsicher genutzt und ihre Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden.

2. Sichtbarkeit entsteht nicht von allein. Weder die eigene Website noch das Social-Media-Profil werden von alleine sichtbar. Man benötigt Strategien, um kontinuierlich auf diese Angebote aufmerksam zu machen.

3. Neue Zielgruppen sind keine Follower. Menschen, die uns erst entdecken müssen, befinden sich immer außerhalb der eigenen Bubble bereits hoch interessierter Menschen. Zielgerichtete Werbung ist somit einer der entscheidenden Hebel um neue Zielgruppen zu erreichen. 

4. Das Publikum möchte aktiv umworben werden. Das Angebot möglicher Aktivitäten ist groß. Nur wenige Menschen suchen aktiv danach. Neue Angebote möchten entdeckt werden, auch ohne dass man dafür Newsletter und Seiten abonnieren oder auf der Homepage stöbern muss.

5. Neue Zielgruppen stehen nicht am Ende, sondern am Anfang ihrer individuellen Customer Journey. Ihr Interesse muss erst geweckt werden. Reine Ankündigungen können somit schnell am Interesse dieser Zielgruppen vorbeigehen. Selbst wenn sie sichtbar sind, werden sie nicht wahrgenommen.

In unseren Workshops und Schulungen setzen wir diese Erkenntnisse tagtäglich in die Praxis um. Das wichtigste ist: Für die neuen Bedingungen im digitalen benötigen wir auch ein ganz neues Verständnis von Kommunikation und Marketing. Das rein technische Wissen, wie die Kanäle und ihre Algorithmen funktionieren, reicht nicht aus.

Neue Zielgruppen müssen im passenden Moment mit der richtigen Botschaft im richtigen Kanal angesprochen werden. Nur durch ein fundiertes Verständnis der digitalen Kommunikationswege und eine zielgerichtete Ansprache können wir langfristig neue Zielgruppen für kulturelle Angebote begeistern und die Relevanz der Kultur in der digitalen Welt stärken.

 

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